PSYCHOTHERAPIE

Auf einen Blick:

Eine Psychotherapie ist sehr hilfreich, wenn Du Dich in einer schwierigen Lebensphase befindest oder einen bestimmten Leidensdruck hast, dem Du Dich nicht mehr gewachsen fühlst.

Ich arbeite humanistisch-tiefenpsychologisch und wende dabei u.a. Ansätze von Carl Rogers und der Ego-State-Therapie bzw. IFS an. 

Die Sitzungen können wahlweise in der Praxis, per Videochat oder bei einem Spaziergang in der Natur abgehalten werden.

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MEHR INFOS

1. Wann Psychotherapie
2. Ablauf Psychotherapie
3. Carl Rogers

WANN IST EINE PSYCHO-THERAPIE SINNVOLL?

 

Probleme und Krisen gehören im Leben dazu. Meistens schaffen wir es auch, diese zu meistern - aus eigener Kraft oder auch mithilfe von Freunden, Partner oder Familie.

Doch es gibt auch Lebenssituationen oder Blockaden, bei denen das nicht ausreicht: Da bleibt der Leidensdruck trotz aller Bemühungen wochen- oder monatelang bestehen und es entwickelt sich eine negative Eigendynamik, der wir uns schwer entziehen können. Häufig sind wir dann so stark in unseren Mustern & Gedanken gefangen, dass ein professioneller Blick von außen viel bewirken kann.

Wenn Du das Gefühl hast, dass Du mit Deiner Lebenssituation oder einem bestimmten Thema von alleine einfach nicht mehr auf eine gute Bahn kommst, kann Dir eine Psychotherapie sehr weiterhelfen.

So wie man bei körperlichen Schmerzen zum Arzt geht und somit für sich eigenverantwortlich sorgt, so sollte man es auch bei seiner psychischen Gesundheit handhaben. Eine Therapie in Anspruch zu nehmen ist ein Zeichen von Stärke und Selbstfürsorge. 

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen,

durch die sie entstanden sind. 

- Albert Einstein

SITUATIONEN 

in denen eine Psychotherapie sinnvoll sein kann:

Belastende Konflikte

  • Familie

  • Partnerschaft

  • Arbeitsplatz

Schicksalsschläge

  • Krankheit

  • Tod einer nahe-stehenden Person

  • unerfüllter Kinderwunsch

Lebensumbrüche

 

  • Trennung

  • neuer Job/ Studium

  • Umzug 

  • Heirat

  • Elternwerden

Stagnation

  • Partnerschaft

  • Job 

  • Freundschaft 

  • Lebensmittelpunkt

SYMPTOME 

bei denen eine Psychotherapie sinnvoll sein kann:

Gefühle

  • depressive Stimmungen

  • mangelnder Antrieb

  • chronische Erschöpfung

  • Ängste, Phobien, Panikattacken

  • Rastlosigkeit

  • zwanghafte Gedanken/Verhalten

Beziehungen

  • Bindungsangst

  • Abgrenzungsschwierigkeiten

  • Schwierigkeiten in der Sexualität

  • nicht Loslassen können

  • nicht "Nein" sagen können

  • starke Eifersucht

  • chronisches Fremdgehen

  • sozialer Rückzug

Körper

  • Schlafstörungen

  • Gliederschmerzen

  • Kopfschmerzen

  • Verspannungen

  • starke Erschöpfung

  • Essstörungen

  • andere psychosomatische Beschwerden

Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob eine Gesprächstherapie das Richtige für Dich ist, kontaktiere mich gerne. Dann können wir das in einem vertrauensvollen Gespräch gemeinsam klären und nach einem passenden Lösungsweg für Dich suchen. 

WIE LÄUFT EINE PSYCHO-THERAPIE BEI DIR AB?

 

Therapiemethode

Ich arbeite humanistisch-tiefenpsychologisch und wende dabei u.a. Ansätze von Carl Rogers und der Ego-State-Therapie bzw. IFS an. 

Tiefenpsychologisch bedeutet, dass wir nicht nur an Deinem Verhalten arbeiten (vgl. Verhaltenstherapie), sondern auch beleuchten, welche Erfahrungen aus der Vergangenheit Deine aktuellen Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster beeinflussen und entsprechen-de Blockaden auflösen. 

Therapiedauer

Eine Therapiestunde dauert 50 Minuten und findet
-je nach Bedarf- mehrmals wöchentlich, wöchentlich oder auch alle zwei Wochen statt.

Wie lange die Psychotherapie selbst geht, hängt von Deinem Thema und Deinen Therapie-zielen statt.

Eine Psychotherapie kann kurzfristig bei einem aktuellen Konflikt in Anspruch genommen werden (5-15 Stunden), aber auch mittel- und langfristig (z.B. um bestimmte Persönlichkeitsaspekte zu beleuchten und eigene Potenziale besser zu entwickeln).

Schweigepflicht

​Du kannst Dich darauf verlassen, dass absolut alles, was wir besprechen, unter uns bleibt - von der unverbindlichen Anfrage bis hin zur letzten Therapiestunde.

Therapieablauf

1. Erstgespräch

2. Anamnese- &
Diagnosephase

3. Behandlungs-phase

4. Abschluss-phase

1. Erstgespräch

Im Erstgespräch hast Du die Möglichkeit, mich und die Praxis besser kennenzulernen, mir Deine aktuellen Beschwerden und Probleme in Ruhe zu schildern und natürlich auch organisatorische Fragen zu stellen.

Wir besprechen, welche Erwartungen, Wünsche und Ziele Du an die Psychotherapie hast. Ich erkläre Dir den Ablauf einer Psychotherapie und was Du in Deiner Behandlung erwarten kannst. Wenn Du Dich mit mir als Therapeutin wohlfühlst und mit den organisatorischen Rahmenbedingungen einverstanden bist, vereinbaren wir weitere Termine.

2. Anamnese- und Diagnosephase

In den ersten Stunden lernen wir uns besser kennen und können eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen. Wir gehen genauer darauf ein, was Dich zu mir geführt hat und was Dich beschäftigt bzw. belastet. Wir beleuchten Deine momentane Lebenssituation, aber auch die Ereignisse und Personen, die Dich in der Vergangenheit geprägt haben. Dabei erhalte ich auch tiefere Einblicke in Deine Denk- und Verhaltensweisen. Dies ermöglicht mir, einen auf Dich abgestimmten Therapieprozess mit den passenden Lösungswegen zu konzipieren.

Wichtig: In der Therapie bestimmst Du selbst, wieviel Du von Dir selbst erzählen oder preisgeben möchtest. Nicht jedem fällt es gleichermaßen leicht, über seine Gefühle und Erfahrungen zu sprechen. Das ist vollkommen in Ordnung und steht einem erfolgreichen Prozess nicht im Weg. 

3. Behandlungsphase

Die Anamnese- und Behandlungsphase gehen fließend ineinander über. Wir beleuchten gemeinsam Deine Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster, die Dich daran hindern, glücklicher und selbstbestimmter zu leben. Durch das Bewusstmachen, Verstehen und Reflektieren der Dynamiken, die hinter Deinen Blockaden & Symptomen stecken, sind bereits viele positive Veränderungen möglich. In Kombination mit weiteren wirkungs-vollen Methoden aus der Verhaltens-, Trauma- und systemischen Psychologie unterstütze ich Dich dabei, Dich immer besser von Deinen Blockaden & Symptomen zu befreien - bis Du wieder das Gefühl hast, der Kapitän auf Deinem Schiff zu sein und Dich bereit fühlst, wieder alleine weiterzusegeln.

 

4. Abschlussphase

Eine Gesprächstherapie sollte nicht abrupt von einem Tag auf den anderen aufhören. Meistens ist sie zu einem wichtigen Anker geworden und auch das Loslassen ist ein Prozess, dem Raum gegeben werden darf.

Daher wird die Anzahl der Therapiestunden  sukzessive runtergefahren, indem die Abstände zwischen den Therapiestunden immer größer werden. Nach dem Therapieende hast Du immer die Möglichkeit, Dich wieder zu melden und auch einfach mal 1-2 Therapiestunden in Anspruch zu nehmen, wenn Dir danach ist. 

 

WAS IST DIE GESPRÄCHS-THERAPIE NACH C. ROGERS?

Der Mensch ist umso größer, je mehr er er selbst ist. 

 

- Antoine de Saint Exupéry

Grundverständnis

Dieser Leitspruch bringt die Grundüberzeugung von Carl Rogers und seine humanistische Therapiemethode auf den PunktEr geht davon aus, dass jeder Mensch das Streben nach Wachstum, Weiterentwicklung und Selbstverwirk-lichung in sich trägt und auch über das Potenzial dazu verfügt. Anders ausgedrückt:

Wir haben alle einen guten und kraftvollen Wesenskern. Je mehr wir wir selbst sein können, desto mehr kommen wir in unsere Kraft.

 

Häufig fehlt uns die Stärke dazu, wirklich wir selbst zu sein: Wir haben (unbewusst) gelernt, dass wir nur liebenswert sind, wenn wir bestimmte Verhaltensweisen zeigen oder unterdrücken. Um Bestätigung und Zuneigung zu erhalten, richten wir unsere Entscheidungen und Verhaltensweisen an den Erwartungen unserer Mitmenschen aus - und bremsen uns dadurch meistens selber aus.

Rolle des Therapeuten

Die Rolle des Therapeuten besteht darin, den Klienten dabei zu unterstützen, seine Bedürfnisse wahrzu-nehmen, ernst zu nehmen und danach entsprechend zu handeln. Dabei kommt der Klient nicht nur in seine Kraft, sondern entwickelt sowohl eine gesunde Autonomie-, als auch Bindungsfähigkeit.

Am I living in a way which is deeply satisfying to me and

which truly expresses me? 

 

- Carl Rogers

 

Die Grundhaltung des Therapeuten spielt dabei eine wichtige Rolle. Hier gibt es 3 zentrale Prinzipien, die jeder Therapeut der Gesprächstherapie nach Rogers erfüllen sollte:

 

Authentizität 

Der Therapeut soll sich dem Klienten gegenüber authentisch verhalten. Das bedeutet, dass er ihm auf Augenhöhe begegnet und kein Platz für eine Maske oder unnahbare Experten-Attitüde ist.

Positive Wertschätzung und Akzeptanz

Das bedeutet, dass der Therapeut den Klienten so annimmt und wertschätzt, wie er in seiner Gesamtheit ist - mit allen Facetten. Er begegnet ihm vorurteilsfrei und versteht ihn aus dessen Lebenszusammenhängen heraus.

Empathie

Der Therapeut bringt das erforderliche Einfühlungsvermögen mit und kann sich in die Gefühlslage seines Klienten versetzen.